Das Hundertjährige Mariechen

Mariechen war ein schönes Kind
Eine Augenweide vor dem Herrn
Ihre Schönheit machte jeden blind
Auch ich tat sie begehren

Sie sollt schon hundert Jahre sein
Die Zeit sie ging an ihr vorbei
Wohnt hoch droben auf dem Berg
Des Nachts hört man ihren lockend’ Schrei

Ihr Gesicht sollt sein wie Ebenholz
Ihr Leib so weiche Formen
Sie zerschmelzt’ jedes Mannes Herz
Auch ich wollt ihr verfallen

Man sagt, sie raubt des Mannes Seele
Wenn er in ihren Armen schmiegt
Und kommt als dann des Todes Ende
wird des Mannes Himmelstor versperrt

Ihre Augen sanft verführerisch
So berauschend sei ihr Wohlgeruch
ihre Hände streichelnd träumerisch
Auch mich hat sie verflucht

Jeden Mann tat sie Vernaschen
Nicht ein Gürtel ward verschont
Die alten durften einen Blick erhaschen
Auch dafür wurde sie entlohnt

Nun wollt auch ich mein Glück versuchen
Hab die Taschen voller Geld
Mein Weib wird’s schon nicht prüfen
Heut bin ich Mariechens Held

So kam ich an ihr Kämmerlein
Hoch droben auf dem Berg
Es tat sich mein Verlangen freu’ n
Heut’ schenk ich ihr mein Herz

Da hört’ ich vor der Kemenate
Welch seltsame Worte sie doch sprach
„Ihre Seelen sind’s, die ich nur brauche
So kommt ihr Lüsternen in mein Gemach“


So hadere ich mit meinen Sehnsuchtslenden
Ist mein Weib nicht ebenso schön
Soll’s mit meinem Geist so enden
Ach, lieber werd ich zu meiner gehen

„Nun rasch herein du schöner Mann“
Im Evaskleide öffnet sie
Sie zog mich arg in ihren Bann
Ich wollt und konnt doch nicht entfliehen

Wer einmal ihrem Reiz verfällt
Ihre zarte Lotushaut tat berühren
Der bleibt für Ewig in ihrer Welt
Doch mich, mich sollt sie nicht verführen

So sprach ich zu dem gierig’ Weibe
„Ich dacht du wärst die schönste
Du bist ja gräulich wie ne Alte
Niemals gäb’ ich meine Seele“

Vor Wut das ich erkannt ihr Ziel
Zeigte sie ihr wahres Ich
Ich sah die Schönheit, wie sie fiel
So knochig wurde ihr Gesicht

Schnell lief ich zu meinem Weibe
Und tat ihr redlich erzählen
Als dank dafür gab sie ihr Leibe
Unsre Liebe sollte neu erblühen

So bleib ich meiner Seele treu
Und weiß doch was ich hab,
Noch heute hört man ihren lockend Schrei
Hoch droben auf dem Berg

So sehe ich schwache Männer wandern
Die nicht können von der Gier der Alten
Drum wird sie auch in hundert Jahren
Des Mannes Seele spalten

18Mai14

Hundert Jahre kläglich Weinen

Klagend sitzt sie auf dem Grabe
Jahr um Jahr Tag um Tage
Sie trauert um ihr Töchterlein
In jeder Nacht hört man ihr wein`

Oh weh oh weh er nahm mein Kind
Er nahm die Seel` im nächtlich’ Wind
Der Vater nahm des Kindes Seele
…die seine schmort nun in der Hölle

Klagend sitzt sie auf dem Grabe
Ihre Trauer klingt so viele Jahre
Des Nachts zog es den Vater fort
Hinfort zu jenem andren Ort

Oh weh oh weh er nahm mein Kind
Er nahm die Seel’ im nächtlich’ Wind
Mein Töchterlein das nahm er mit
Zu seinem nächtlich Höllenritt

Klagend sitzt sie auf dem Grabe
Im Winde rauscht die weinend` Frage
Warum nur ließ er mich allein?
Warum nur nahm er’s Liebste mein?

Oh weh oh weh er nahm mein Kind
In jener Zeit die rasch verging
Seit hundert Jahren wein` ich hier
Ach Herrgott nehm auch mich zu dir

Es hörte Gott die jammernd` Frage
Zum ersten mal seit hundert Jahren
Seit jener Zeit war sie am klagen
…denn Allvater wollt` sie nie fragen

Oh weh oh weh er nahm mein Kind
Wie soll ich Sterben das ich sie find’?
Mein Mann er ist im Höllenpfuhl
Mein Spross sucht mich im Nirgendwo

Oh Herr oh Gott wieso dies Leiden?
Warum muss ich so lange bleiben?

Ach armes Wesen…
So ist der Mensch
Er glaubt nur was er sieht
In tiefster Not erst wird er fromm
…das es etwas Höheres gibt

Ein Ende soll dein Leiden haben
Seit Ewigkeit dein Kind am Warten
So will ich dich nun zu ihr holen
…ein End` mach ich mit dein Qualen

08Sep17

Der gebrochene Fluch

Ihr blondes Haar, mehr sah man nie
Im schimmernd nächtlich Mondeslicht
Was ich vernahm-
…Ein traurig’ Lied
Wies von vergangenen Zeiten Spricht.

Welch Schattenwesen dort auch sang
In ihrem Banne zog es mich
So verlockend war ihr Klang
Das mir’ s beinahe Herze bricht.

Ihr Antlitz ward noch nie gesehen
Nur Verhalten hört man’s Raunen
Ihr Angesicht sei wunderschön

Doch sei’s verflucht…
…für alle Zeiten.

Gemeuchelt sollt’ sie ihren Gatten
Aus Kummer und aus Eifersucht
Hätt’ ihn verscharrt im tiefsten Garten
Das nimmermehr ein Weib ihn sucht.

Es bleibt die Tat nicht ungeschehen
Ob schuldig oder fromm
Das Volk es wollt sie brennen sehn
So Lynchten sie das fromme Lamm.

Im letzten Atem Unschuld schwörend

Schrie sie jenen Fluch:

Kein Manne sollt’ je älter werden
Als Lenze, die sie in sich trug.

So starben jungen Burschen
Nicht einer ward verschont
Im blühend’ Jahr ihr Herz erloschen
Es ward von innen Fluchentflammt.

Das Volk entfloh dem grausig’ Bann
Verlassen still, liegt jener Ort
Der einzig’ Laut, ist ihr Gesang
Erzählt von ihrem Unschuldstod.

Die Neugier wurd` mein Schicksal
Jener Sang- so tugendrein
Wollt` sie sehen, nur einmal
Es sollt` nicht dabei bleiben.

Des Nachts trat ich klammheimlich ein
Still duckt` ich mich am Rosenstrauch
Dort schritt sie… unselig- ach allein
Sang ihr Trauerlied, voll Ungemach.

Der Mond erglüht im vollen Glanz
Laue ist die reine Nacht
Seh` der Schönheit Traumesglanz

Mein Herz es schlägt so ach.

Ein unbedachter Augenblick…
Lässt meine Nähe, sie erkennen
Erschrocken selbst, weicht sie zurück
Als ihr Blick den Meinen spähen.

Ein Rosendorn sticht meine Hand
Rotes Gold, es rinnt herab
Sie kam so nahe, ängstlich bang
Ich benahm mich tölpelhaft.

Stürzte fliehend von ihr fort
Rutschte aus im nassen Laub
Sah, dass sie mir folgt
Angst, dass sie mein Leben raubt.

Doch stand sie da, mir ganz nah
Lächelnd meiner Flucht
Ich lag im Grase zitternd starr
Doch half mir auf, auch ohne Furcht.

Blut noch ran von meiner Hand
Sie nahm sie schweigend auf
Sog des Selbst in ihr Mund
Verheilt war’s im Sekundenlauf.

Welch Wesen vor mir stand
Welch wundersam` Gestalt
Augen traurig, fragend sanft
Was musst` erfahren es an Leid?

Stumm vernahm sie meine Frage
Ihre Hand rührte meine Wange
Schmiegte ihre sanft an Meine
Ich sah’s im Geist ihre unrecht` Strafe.

Der Sprössling war’s, des Vaters Blut
Die zweite Frau, sie sollte brennen
Die Mutter starb den Kindestod
Der Sohn er konnt es nie verwinden.
Ich sah im Geiste wies geschah
Welch Unrecht man ihr tat
Wie das eigne Blut den Vater stach
Im Garten hat er ihn verscharrt.

Tränen nässten ihre Augen
Sprachen Bände ihres Unschuldstods
So argwöhnisch auch ihr Glauben
Das ich nimmer böses wollt`.

Erkundend ihren Namen: „Aliciana“
Vom edlen Wesen
Im Adel sie geboren
Zu wandeln auf Gottes Acker
Bis ihr Geist vom Fluch entbunden.

„Wird mein Herz nun auch entflammen?“
Ängstlich stellt’ ich ihr die Frage
„Wird dein Garten mich begraben?“
Schweigend… nahm sie meine Hände.

„Spürst du schon ein Brennen?“
Säuselt’s aus ihrem Munde
„Steht dein Herz in Flammen?“

Wie lieblich ihre Stimme

Wahrlich ja, es glüht mein Herz
doch brennt es nicht…
Aus Liebe glüht nicht aus Schmerz.
Bin Ichs, der Deinen Fluch zerbricht?

„Ach Aliciana, sag’s mir doch
Wie ich kann brechen deinen Fluch
Wie vertreib ich diesen Moloch?
Das unsagbares Leid dir fügt“.

„Meines Gemahls Gebeine, lege frei
So bestatte ihn im Morgenlicht
Das meinem Ziehsohn ich verzeih
So selbst dann auch mein Fluch erlischt.“

Ich tat wie sie gesagt:

Grub des Nachts an seinem Grab
In der Familiengruft, fand er die Ruh
In der lichten Sonnenflut.

Vertrauten Schrittes such` ich sie
Flüsternd ihren Namen
Im Mondeslicht erspäht` ich sie
Ein Lächeln, auf ihren Wangen.

Nie geweinte Tränen flossen
Der Fluch, er war gebrochen
Ich Spürte ihr Liebkosen
Ihre Lippen die auf meinen ruhen.

„Ach, kann ich dich nicht halten?“

Meine Worte flehentlich
„Will dein nur sein, für alle Zeiten
„Ach, kann ich dich nicht halten?“

„Meinen Bann hast du gebrochen“

Tränend` ihre Stimme

„Hast aller Jüngling Glut erloschen
lodert in dir, die wahre Flamme?“

„Ich lass dir frei mir zu folgen
In einer Welt, frei vom Trug.
Dort, kann unsre Liebe sich vollenden
In einer Unendlichkeit, die niemals trügt.“

Ach, zerrissen ist mein Herz
Welch Weg ist zweifellos?
Doch ohne sie, ein ewig Schmerz
Leg ich mein Schicksal, in ihren Schoss.

Vereint, die Hände bindend
bedeckt der Nebel uns
Körperlos, der Welt Entschwebend
Wo Seelen leben… Hüllenlos.

14Aug14

Blinde Liebe Leidenschaft

Sie stand an der Tür und lauschte nur
Der Liebe leiser Flüsterton
Das er der Schwester nur…
…seine Liebe schwor
Ein Heißsporn, dieser Bauernsohn

Doch Sie…

Grad achtzehn Jahr, noch unerfahren
Frühlingsrein, so wie sie war
Begehrte sie den reifen Mann
Der jedoch…
Ihrer Schwester angetan

Träumerisch in Fantasie
Spürt sie seine Lippen

Ihr Mund der nie ein Kuss vernahm
Noch eines Mannes Atem…
Sehnt…
…nach sein Verlangen

Träumt die Wärme seiner Haut
Wohlriechend eines Mannes
Sein Atem heiß…
…der Ihren raubt
Lauscht sie an der Türe schmachtend

Es ist Leidenschaft, die sie drängt
Würd ihn gern bezirzen…
…das er bleibt
und sich an ihren Lippen tränkt

Der Abschied Beider war gewiss
Dies zeugt der Ton vom letzten Kuss
Er schritt davon in dunkler Nacht
Sie folgte ihm…
…ganz unbedacht

Im weißem Schlafgewand…
…eilt sie dahin
Mattes Licht erhellt den Weg
Durchs dunkle Wäldchen gar geschwind…
Bis sie vor ihm steht

Atemlos ihr Körper bebend
Mutig leuchtend Augen
Lippen sinnlich voll Verlangen
Soll er ihre Keuschheit rauben.

Versucht war er…
…sich zu ergeben
Der atemlosen Schönheit
So lockend war ihr Lippenbeben
Doch der Schwester war er zugeneigt

Schattenspiel der Dunkelheit
Der Mond nur war Ihr Zeuge
Sie hat ihn von sein Leben befreit
Das niemals er die Schwester freie

Einen Knüppel gab die Erde her
Sie folgte seinem Schritte
Sie schlug ihn tot in Liebesgier
Das niemand ihn besitze

Verscharrte ihn, in Laub bedeckt
Trauernd saß sie nieder
Ihre Seele ward mit Blut befleckt…
…sang verwirrte Lieder

Im Nebelmorgen saß sie dort
Die Meute fand sie klagen
Das Urteil sprach man gleich am Ort
Lebendig wurde sie begraben

Noch heute hört man’s wispern, klagen
Im dunklen Strauch und braunen Blatt
Was sich einst hat zugetragen
Von blinder Liebe Leidenschaft!

06Juli16

Der listige Fährmann

Aron war ein armer Mann und führt ein kümmerlich’ Leben.

Das Fährschiff war sein Tagebrot, nichts andres war sein Streben.

Die Eltern waren lang schon Tod, so haust er in seinem Leiden.

 

Eines Tags da rief der Lord:

„Fährmann setz uns über“,

die Tochter sollt` ins Kloster fort,

dass auf dem Eiland stand.

Niemand, sollt` ihr Liebreiz sehen,

drum hüllt man Arin ins Gewand.

 

Doch konnt er’s nicht vermeiden,

so erhascht er nun ihr Antlitz.

Eine Anmut, Gleich dem Morgenlande,

wie Smaragdgrün ihre Augen,

er sah was man zu oft erahnte,

und konnt nichts andres seit dem träumen.

 

Wollt` Aron sie doch Wiedersehen,

als Abt tat er sich drum verkleiden.

Da bat am Kloster er um Einkehr,

um ihr die Beichte abzunehmen.

 

„Nun sprich mein Kind, von deinem Leid,

welche Last kann ich dir nehmen?“

 

„Ach lieber Abt man will mich zwingen,

zur Heirat mit Fürst Todesbart,

er ist gemein und auch zu Greis.

Ich möchte so gern den Fährmann sehen,

der stumm vernahm mein’ Herzensschrei,

ihm möchte ich meine Liebe geben.“

.

„Ach liebes Kind, dein Sehnen ist nicht fern.“

Es wollt im Glück sein Herz zerspringen,

als er vernahm, welch Wort sie spricht,

so sprach auch er, „ich hab dich gern.“

 

„Wer bist du das du dieses sprichst“?

Nun zeigte er sein wahres Ich.

Welch Glück das sie vernahmen,

im Hause Jesu Christ.

 

Rasch zog es sie in seinen Armen,

und haben sich innig lang geküsst.

 

„Ich wird’ um deine Hand nun halten,

und wird’ es tun mit einer List.“

 

 

„Oh Liebster mein, lass es gelingen,

dass mein Vater mich gibt frei.

Die Heirat mit Fürsten Todesbart,

würd den Sensenmann mir bringen.“

 

Da zog er hin zum Herrenhaus,

um die Schöne nun zu freien.

 

„Ach hohe Leut`, ich möcht hofieren“,

sprach er vor dem edlen Paar.

„Um die Ehre eurer Tochter werben.

Vorm Todesfürsten sie behüten.

Es wär doch ihr verderben,

sie mit diesem Greis zu Ehen.“

 

„Du armer Nichts, du hast kein Taler,

kein Dache, nicht ein Hof,

mit dem Fürsten wird sie vermählt,

nun gehe rasch, sonst bist du Tot.

Die Tochter hat genug verschmäht,

ein Bettler, wär das letzte Los.“

 

„Nun denn, was würdet ihr halten,

von schimmernd Gold, wie die See?

würdet ihr dann Arin’ s Hand mir geben?“

 

„So sei es, und so wollen wir’s sehen,

zeige uns das Gold, so viel wie die See.“

 

Im Abendlicht, so sollten sie erscheinen…

…mit ihrem Kinde und Gefolge.

 

„Doch schenket mir zwei Fuhren Gold,

ein Meer von dem werdet ihr finden.

So viel von dem wie ihr nur wollt,

ich wird’s bezeugen mit mein Leben.“

 

„Du Taugenichts willst uns berauben,

mit deiner argen Listigkeit.“

 

„Wenn dem so sei ihr hohen Leut`,

auch mich noch einen Lügner strafet,

dann nehmet` meine Freiheit,

und tötet mich derzeitig“.

 

„Aber wenn ihr seht, ein Meer an Gold,

als das was ich verlange,

dies hab ich euch Versprochen,

so schmeißt mich in den Todesschrein“.

„Doch sollt Ichs Wort nicht brechen,

werd ich mir nehmen, euer Töchterlein.“

 

„Nun denn du Wucherer,

wenn es geschieht wie du versprachst,

bekommst zur Frau du unser Liebstes.“

 

Rasch ging er dann mit all der Fülle,

zur Flamme seines Herzens,

um zu erzählen, von seiner kleiner Lüge.

 

„Ach Aron du, mein Liebster mein,

Fürst Todesbart er ließ verkünden,

mit Gewalt will er mich freien,

meine Jungfräulichkeit zu schänden.“

 

„Nun höre Liebste Arin mein,

lass dich von ihm Entführen.“

 

„Doch sag ihm eine Bitte nur,

bevor er dich will Schänden“.

Du möchtest sehn, das Gold am See,

wovon die Eltern sprachen.

Eine Falle werde ich stellen,

und dich so dann von allem befreien.“

 

Tags drauf, die Sonn` ging unter,

da kamen sie die gierig` Kehlen.

Die edlen Eltern, Fürst Todesbart,

und tief verhüllt auch seine Liebste.

 

„Nun Fährmann zeige uns das Gold,

und wehe dir es ist die Lüge“.

 

„Was denkt ihr bloß, ihr hohen Leut`,

schaut rauf nur auf den Teich,

ist’s nicht wie pures Gold? 

 

Rötlich schimmernd ist’s sogleich,

ein Glänzen und ein Flimmern.

„Dies habt ihr doch gewollt!.“

 

Was Habsucht doch alles richten kann:

Da rannten sie in ihren Wahn,

in die goldne See, bis zum Halse ran.

Den Rest, dass hat der Teich getan:

Es nahm die Habsucht ihnen das Leben.

 

Aron tat ihn nichts versprechen:

die See ist voll von Gold.

Ließ er doch nur eines verheißen:

einen See, einen Teich, ein Meer wie Gold.

 

Der Aron und die Arin, sie lebten nun fortan,

am schimmernd` goldnen See…

…in Einfachheit, als Frau und Mann

 

Und wenn sie nicht gestorben sind,

so leben sie noch heut.

 

16Okt18