Wunsch – Traum

Ich sehne mich

Ich sehne nach Wärme
Nach der wärmenden Haut
Samtweichen Senken, Wellen…
Denen ich wie ein leichter Federstrich folge

Ich vergehe

Ich vergehe nach jenem Munde
Nach der Glut jener Lippen
Dem Nass, nach dem mir dürstet

Ich verbrenne
ich brenne in mir

Deine Augen!

Bauchgefühl
Schmetterlinge
Herzrasen

Sehnsucht

Empfindungen aus vergessener Zeit
Tränen rinnen

Gänsehaut, Wehmut
Mir ist kalt

Ich träume
Ich fantasiere
Ich male Illusionen

Stille

Gedanken fliegen
Zeiten fliegen

Illusionen…

Wunsch – Traum

05Aug2016

Sanfte Muße

Sanfte Muße Augenstrahl
Bebend Hände überall
Hitzewallend Atemlos
…Schwerelos.

Berauschend Duft, Weiblichkeit
Hemmungslose Leichtigkeit
Lippenzarter Kuss
…Schwerelos.

Flüsternd’ zaghaft zierend’
Liebkosen Lippen wandernd’
Begierde heiß Lautlos
…Schwerelos.

Heißer Tau im Morgenrot
Schmiegend sinnlich Ruh
Stille Hand, Bedürfnislos
…Schwerelos.

02Jan11

Ich bin das Salz auf deiner Haut

Ich bin das Salz auf deiner Haut
Der laue Sommerwind, der leicht dich streift
Dein Ruhepool wenn du mich brauchst
Die Mauer die dich feit.

Ich bin das Salz auf deiner Haut
Ein Rebell der dich entführt
Dein Mut, wenn dich nicht traust
Deine Zuflucht wenn du fliehst.

Ich bin das Salz auf deiner Haut
Der Ritter aus deinen Träumen
Ich bin der, der dir Schlösser baut
Aus tiefster Not dich zu befreien.

Ich bin das Salz auf deiner Haut
Dir, deine Wünsche von denn Lippen liest
Der, der dir immer glaubt
Wenn die ganze Welt auch lügt.

Ich bin das Salz auf deiner Haut
Der dich entführt in eine andre Welt
Hol herab für dich das Himmelsblau
Flieg mit dir zum Sternenzelt,

Ich bin das Salz auf deiner Haut
Bin die Decke die dich wärmt
Der mit Argusaugen auf dich schaut
Der sanft deine Tränen dir entfernt.

Ich bin die Leidenschaft die dich weckt
Und deine Seele leis verführt
Der dich mit Zärtlichkeiten überdeckt
Bis deine Lippen, die meinen spürt.

Nov 2009

Sanft

Verweil du Schöne unter meinen Händen
Will dir deine Zeit vertreiben
Dein Verlangen möchte ich dir geben
Sollst in meiner Leidenschaft verweilen.

Gräm dich nicht deiner fernen Zeit
Spürst mein sanftes Streicheln?
Möcht vertreiben deine Traurigkeit
Das Tränen, meinen Händen weichen.

Trübe Blicke sind’s in den ich schaue
Ich will sie füllen mit Verlangen
Will erwecken, was so lange träumte
Dein Begehren will ich entflammen.

Verweil du Schöne unter meinen Händen
Entflieh mit mir dem Sinn des Lebens
Für den Augenblick nur, lass es entbrennen
Denn nichts du Schöne, ist je vergebens.

23Okt16

Welch Leidenschaft

Ein Quell entspringt am nahen Bach
Dort badet sie zu jeder Zeit
An dem Baume, wo ich wacht’
Streift sie nun ab, ihr dünnes Kleid.

Oh ihr wohlgeformter Leib
Kein Makel gab es zu beklagen
Ach welch ein lüstern Weib
Weiß sie doch, um mein Verlangen.

Schaut sie meine verstohlnen Blicken
Aus Winkeln ihrer grünen Augen
So kreist sie fordernd mit ihrem Becken
Will mich meinen Sinnen rauben.

Meinen Drang kann ich nicht halten
So schreit’ ich vor sie hin
Will es wagen noch verhalten
Bis ich vor ihr bin.

Ihr Busen regt sich mir entgegen
So fordernd ist ihr schmachtend Mund
Lässt ihre Lippen heiß mich spüren
So stürzen wir in Venus Schlund.

Entreißt mich meiner Rüstung
Die im Kriege mich beschützt
Bedeckt mit Küssen meine Wunden
Eine Nymphe ist’s, die mich beglückt.

Nieder leg ich sie im warmen Sand
Wie ein Krieger in der Schlacht
Geht auf Eroberung meine mutig’ Hand
Begierig taumelnd, hart ganz sacht.

Ein Seufzer entflieht ihren Lippen
So begierig meine drängend’
Ihr Scham so heiß
Meine Zunge, deren Tau ich find.

Oh Göttin der Sinne
Welch Weiblichkeit hast du erschaffen
Nie erahnt’ ich meine Triebe
Ich kann nimmer von ihr lassen.

Ihr Mund bekommt, was sie verlangt
Liebkosend genüsslich einer Kirsche gleich
Treibt mich in den Liebeswahn
Spielt mit ihrer heißen Lippen weich.

Doch war’s noch mehr was sie begehrte
Als ich der Erfüllung nah
Drum sitzt sie auf bevor ich schmelze
Und alles endet, bevor’ s geschah.

Lodernd spür ich ihre Erregung
Lechzend gleich einem ertrinkenden
Liebkose ihre Wölbung
Flehentlich ist ihr Verlangen.

Im Rhythmus, biegt sich wild ihr Leib
Berstend füll ich ihren Schoß
Bis sie im Erströmen schreit
Ergieß auch ich im letzten Stoß

Ein Weib was solche Macht besitzt
Wird jedem Mannes Herr
Drum beug ich mich vor solch ein Antlitz
Und leg es ab, meines Kampfes Schwert.

16Mai14

Träume, Träume

Träume, träume, süße Träume
Weile, weile ohne Eile
Leg dich still in meinen Arm
Sollst nicht frier’ n, ich halt dich warm.

Sinne, sinne, komm du Liebe
Weile, weile ohne Eile
Lass dich Treiben oh du Schöne
Jauchzend lustvoll sollst du stöhnen

Treibe, treibe nur dahin
Weile, weile ohne Eile
Betäuben will ich deine Furchtsamkeit
Das dein Innres nach mehr nur scheit

Hauche, hauche heißer Atem
Weile, weile ohne Eile
Lass es dir nur wohl ergehen
Mein Hauchen soll dir Lust versprühen.

Liebe, liebe, süße Liebe
Weile, weile ohne Eile
Lass vom Trieb dich stetig treiben
So will ich deine Wollust teilen.

Glühe, glühe heißer Leib
Weile, weile ohne Eile
Gib dich ganz der Extase hin
Spürst du schon wie tief ich bin?

Dränge, dränge lüsternd’ Wesen
Weile, weile ohne Eile
Im Rausch der Sinne, rekelst dich
Bis der Rausch dein Sehnen bricht.

Träume, träume, süße Träume
Weile, weile ohne Eile
Schmieg dich sacht in meinen Arm
Schlafe Sanft, ich halt dich Warm.

Das erste Mal

Stille ist’s im lauen Mai
Über Wiesen, über Täler
Folg ich deinem Verlangen

Hand in Hand

Dein Duft so verführerisch
Ein Sommernachtstraum

So warm deine Hand
Heute Nacht verliere mich

Du legst mich nieder
Auf Moos weich gebettet
Warm noch vom Tage

Lauschen nur den Stimmen der Nacht
Als Ich spüre, dein sensibles Tasten
Deine zarten Lippenberührungen
Mein erster Kuss, so sacht

Das Wolkenmeer reißt auf
Mondlicht enthüllt dein Antlitz
Ein Geschenk… rein, doch reif
Welch eine Anmut hat mich auserkoren
Mich meiner Reinheit zu berauben

Behutsam ist dein Fordern
Noch scheu meine Lüsternheit
Unbefleckt meine Schamhaftigkeit
Doch will ich mich verlieren

Gib mich deinem Geschicke hin
Gelehrig will ich dir gefügig sein
Wiegst im Rhythmus mild und nass
Ich spüre das Unbekannte nahen

Mein Innerstes schreit
Stockend unser Atem
Strömend lass Ichs geschehen
So nimmt die Wollust ihren Lauf

Du gabst mir meine Männlichkeit
Nimmer will ich sättig sein
Will dir geben, was du gelehrt
Und dir bereiten, jene Sinneslust

02Okt14

Ach’, verführe mich!

Spürst du nicht, dass ich Nahe, flüchte vor deiner Wärme
Das es mich füllt mit Angst mit Verlangen
Unweigerlich mich zu verlieren deiner Gegenwart
Mich hemmt… meiner Entfaltung Raum zu geben

Ach was nimmst du meinen Atem
Kennst doch mein Wahres, meine Bedürfnisse nicht
Entflammend sehne ich deinen Berührungen, entfliehe deiner Leidenschaft
Kann mich deiner nicht entziehen, flüchte mich in Worten
Versuche mich in Floskeln…

Dein Kirschmund, so lockend!

Ach wie verwirrend meine Worte meine Gedanken.
Bin Müde, satt des Verlangens
Des Dürstens nach deiner lüsternen schmiegsamen weichen Haut.

Entfliehe meinem Traum dich zu erobern, dich zu füllen. mich zu besänftigen
Jene Lust zu entfalten die alles spricht.

Ach verführe mich nicht

Nov 2012

Liebeszeilen

Ich folge Deiner Worte Fluss
So sinnlich jede Zeile
Es ist mir wie ein ferner Kuss
Den ich einsam mit Dir teile

Ohne Scham mit sanfter Feder
Rein und doch verwegen
Gedanken unsrer letzten Nacht
Ein jeder Federstrich von Dir…
…bedacht

Ist’s als spürt ich Deinen Duft
Salzig Perlen auf der Haut
Wie jungfräulich…
…Deine Aura In jener Nacht
Als Du meine Sinne geraubt.

So schreibst Du voller Sehnsucht
Wie ich Glück Dir schenkte
Wie ich deinen Scham gesucht
Deine Schenkel Küsste

Wie lebendig Deine Zeilen sind
Schreibst du so erregend
Als ich Deine Frucht begehrte
Entfacht’ ich deine Triebe

Wie Du spürtest’ meine Lippen
Mein Mund, der deine Perle fand
Sog ich, voll entzücken
Wandest Dich; um dein Verstand

Ich muss mich halten oh du Schöne
Mein Zeilenfluss gerät ins wanken
Als vernehmt ich hier dein Stöhnen
Wie in Lust wir sanken.

Dein glänzend roter Mund
So fiebrig lechzend er im Rausch
Nahmst in auf in Deinem Schlund
Bäumt’ mich Dir entgegen, bäumt mich auf.

Ja, ich nehme Deine Worte wahr
Schreibst Du doch so sinnlich
Als das Ende kam so nah
Im Dunkeln ward ein gleißend’ Licht
Das, von wahrer Erfüllung spricht

So bleibt mir nur mein sehnlichst’ hegen
Möchst’ in meinen Armen wieder liegen
Wenn meine Zeilen, zu Dir eilen
Mach Dich auf…
komm, wir wollen verweilen

12Juli16

Leidenschaften

Raubend Sinne
Streichelnd Hände
Heißer Atem
Brenn’d Gier

Glühend schmiegend
Leiber spürend
Lippen tastend
beharrend Gierig

Träume leben
Grenzen schreiten
Willenlos vereinen

Lendenduft verführerisch
Zungenspiel spielerisch
Liebessucht taumelnd
Fordernde Vollendung

Kreisend Becken
Stoßend Lenden
sinkende Erfüllung.

Sept 2012

Zärtlichkeiten

Traurigkeit in deinen Augen
Deren Sehnsucht mir Hoffnung zeigt
Umgarn ich so deinen scheuen Leib
Verwegen… doch nicht dreist
Sollst’ Verlangen und nicht trauern.

Dein Geschehenes ist’s das dich belügt
Zu schenken wieder Zärtlichkeiten
Lass dich verführen, von mir leiten
Erwecke deine Leidenschaft
Und sehe, dass nichts trügt.

Ein sachtes Berühren meiner Lippen
Verlegen noch dein erster Kuss
Spürst kein Drängen, nicht ein Muss
Erforsch ich deinen Mund
Als würd ich süßen Nektar trinken.

Verfall nur meiner streichelnd Hand
Welch wohlig Schauer auf deiner Haut
Eine Träne, die der Angst entflieht
Vertraue meiner Liebkosung
Entmachten will ich deine Angst.

Vermissend Aufruhr
Du spürst’ Lebendigkeit
Fühlst Haut an Haut deine Sinne
Du verbannst die Vernunft
Ich will dich erobern, verführen
Komm, versinke.

Streichle deine glühend Wangen
Herzensruhe spricht dein Blick
Niemals mehr den alten Pfad
Vergessen ist der graue Weg
Dahin, dein ängstlich Bangen.

Sept 2011

Die Liebeslehre

Aufbegehren jener Manneskraft
Blut des Wildes Urinstinkts
Dies ist es was denn Manne macht
Was aus seinem Leib entspringt

Verehrt die Frau seit ewig schon
Ist er ihr doch verfallen
Doch ist es auch der Schönheit Lohn
Hat Sie nicht an ihm gefallen?

Sein herber Duft der Männlichkeit
Raue Hände streicheln zart
In Wolllust auch…
…ist meist er grob
Manch’ Frau ist’s die es mag

Er ist ungestüm in Leidenschaft
Manchmal holprig wie ein Klotz
Eine Einfühlsame Frau ist’s…
…die es schafft
Zu formen was vor Kräften strotzt

Nimmt sie führend seine Hände
Zeigt…,wie sie es mag
Führt die Groben an ihre Busen
Lehrt es ihm ganz zart

Er ist doch nicht des Bäckers Teig
Noch ist er auch kein Luftballon
Aus solcher Quelle trank auch er
Drum saugt er auch so gern

Welch wohlgeformter Busen
Weckt nicht des Mannes Lust
Ob streicheln, oder Schmusen
Wie man ihn verwöhnt, dies ist die Kunst

Hat sie ihm gelehrt, den Busen zu verwöhnen
Ihre Knospen zu umzüngeln
Ihrer Weichheit habhaft werden
Entlockt er ihr ein dankbar Stöhnen

Er hat gelernt wie sie es mag
Wie Seide ihre Haut doch ist
Wenn er sie küsst, so ganz zart
Das Zärtlichkeit, das Schönste ist

Am Venushügel scheitert er
„Sie wär des Mannes Lust!“
Doch zeigt sie ihm auch hier
Was er bis her noch nicht gewusst

Ein Schmetterling, so wär sie auch
Man bricht ihm nicht die Flügel
Sind sie doch ganz Blütenhauch
Sie lehrt es ihm im Zungenspiel

Auch von der Perle weiß er nichts
Welch’ Gutes sie vollbringt
Schenkt sie ihr doch Wolleslust
Und ihm, wies ihm gelingt

So steckt man ihn nicht einfach rein
Die Zunge soll’s erst sein
Der Mund er sollt’ die Perle saugen
Sie blüht vollends auf
Er kann es just kaum glauben

Ihr dank dafür war ohnegleichen
Er sollt es nie bereuen
Wie eine Furie tat sie ihn reiten
So schön kann doch auch lernen sein

23Aug16

Der Irrtum

Oh Libido, du tust mir wohl
Schenkst mir Glücksmomente
Egal, wie ich es mir auch hol’
Wichtig ist mir’ s höchstes Ende

Ich schäm mich meiner Neigung nicht
Wies immer ich auch mag
Drum üb ich mich nicht in Verzicht
Ich gönn’ s mir nachts
Und auch am Tag

Es gibt so viele Möglichkeiten
Sich Freude zu bereiten
Ein Heft ein Filmchen, Orion Verlag
Da gibt es was der Mann so mag

Ich sag es hier ganz ungeschminkt
Es ist die Hand die mich beglückt
Die Möglichkeiten sind bedingt
Ich mach gern, für mein bestes Stück

Wär die Frau hier nicht auf Erden
Und der Mann allein auf Erden
Wär doch vieles angenehm
Und das Leben sorglos schön

Doch gieren wir dem Frauen Leib
Meine Fantasie tut dieses auch
Für manche nur ein Zeitvertreib
Wozu also eine Frau mit Verlaub

Ach ja, jetzt fällt es mir ja ein
Ohne eine Frau bin ich allein

Was nutzt mir Lust und Fantasie
Ohne Frau, gäbe es sie nie
Gäbe s keine Zärtlichkeiten
Noch nicht einmal das Wort…
…Zweisamkeiten

Glücksgefühle, Liebe, Leidenschaft
Verlangen, Hingabe, Bauchkribbeln
Streicheln, Küssen und Umarmung
Verständnis, Miteinander, Füreinander

Vor allem… was gäbe es dann nicht?
Den Mann… Mich?

15Sep2016