Liebe

Was ist es, dieses Gefühl, was ist Liebe, was ist
Leidenschaft?

Wie sagt man,
dass man es versteht,
dieses Etwas
dass ein jeder der liebt,
in sich trägt?

Seit dem der Mensch sein Verstand benutzt,
weiß er auch seine Sinne zu nutzen.
Doch… wie ist es mit der Liebe,
mit diesen Gefühlen,
diesen Sinnen, oder diesem Sinn?

Sind es Sinneswahrnehmungen,
die wir nutzen und Steuern können?
Man sagt:
„ich bin wie von Sinnen wenn ich sie anschaue,
ich vergesse alles um mich herum“.

Es zählt in diesem Augenblick nur die Liebe,
nur das Gefühl, dass Begehren.
Nur Sie und Ich, oder Er und Sie,
Sie und Sie, oder Er und Er?

Liebe fragt nicht, Gefühle fragen nicht.
Begierde fragt nicht…
ES IST, SIE SIND, ES IST IN UNS!

Der Mensch besitzt 6 Sinne, doch hat er den 7ten, oder darüber hinaus bedacht?

Die Liebe, dass Gefühl, dass Verlangen?
Jenes Gefühl das einen ergreift,
jedes Wesen auf Erden Willenlos macht!
Dieses Gefühl… welches der Mensch nicht Steuern kann.
Es packt einen, macht willenlos, hörig, blind, ja sogar
unterwürfig.
Dieses einzigartig, wunderbare Gefühl.

Es sind keine Innenorgane,
kein Tastorgan, noch ein greifbares Sinnesorgan.
Es gehorcht keiner irdischen, weder einer Himmelsmacht. Kein Gesetzt kann ihr etwas befehlen und niemand kann sich vor ihr Schützen.

Man sagt:
Liebe kann so grausam sein.
Menschen töten für sie.
Kriege wurden wegen ihr gefochten,
Intrigen gesponnen.
Seelenschmerzen, Herzen leiden, Millionen Tränen sind geflossen.
Doch was ist es, und warum ist es?
Geht es nicht ohne alldem?

Warum verzehrt man sich nach jenen Leib,
jener Berührungen?
Jeden Zentimeter zu ertasten zu Streicheln?
Warum sehnt man sich nach jenem Kuss, nach jenen heißen Lippen, die glänzend schmachten?

Liebe und Begehren kennt nicht Zeit noch Raum, weder Arm noch Reich.
Liebe fragt nicht.
Sie kennt nicht Jung noch Alt.

Sie überrennt dich wie ein Millionenheer, du fällst und wirst niedergeschmettert, doch du stehst auf, denn dieses Ganze ist stärker, stärker als alles andere auf der Welt.
Einen Leib kann man zerschmettern, aber nicht dieses, was man Gefühle nennt,
sogar im Moment der Endgültigkeit.


Aber, und dennoch, stürzt du, und stehst nicht mehr auf,
weil dieser Kampf nicht gewonnen werden kann, oder sie bleibt unerfüllt, wird nicht erwidert,
Ist es ein langer, schmerzlicher Weg voller Selbstzweifel, unendlicher Traurigkeit, innerer Zerrissenheit, und
tausender quälender Fragen.

Doch dieses Gefühl der Liebe und des Begehrens, ist das schönste auf Erden.
Drum ist es egal woher, warum und wieso. SIE IST!

Wer liebt, lässt sich von Gefühlen leiten, denn Liebe kennt weder Logik noch Verstand

Unbedacht

Du warst schon da
Und doch mir fern
Ich nahm Dich wahr
Doch nicht geschwärmt.

Ich hab Dich täglich angeschaut
Du hast mich oft auch angelacht
Noch war mir nichts an Dir vertraut

Es geschah von uns ganz unbedacht.
Sie schlich ganz leis’ in unsre Seele
Als wollt’ sie zaghaft flüstern:
„Ich entflamm' in euch die Liebe
Wir spürten es als wir uns küssten.

31Jul17

Tagesfantasie/am Bus

Ein bleiend’ Nebel
Umhüllt deinen Leib
Erahne nur
Was ich nicht sehe

Doch spür ich deine
Lüsternheit
Fühle mich befangen…
In deiner Nähe

Ein Hauch nur trennt
Deiner Lippen zart
Meine schmachtend
Nach deiner bebend

Hoffe…was ich zu
Hoffen vermag
Nur einen Herzschlag lang
Deinen Blick erspähen

Zu weit entfernt…
Meine Illusion
Die Sonne bringt
Es an den Tag

Der Nebel schwindet
Du fährst davon
Meine Gedanken
Schwinden…
Es war ein Verlangen
Eine Illusion

17Aug17

Nah

Was geschah mit mir?
Je lichter deine Gestalt, deine Gegenwart
so tobender mein Herz

Besonnenheit?
Vernunft erkennen?

Flirrende Gedanken

Du spürbare Symbiose
Du nicht verdrängendes
Geschöpf der Sinnlichkeit

Schweifend` Gedanken
Im Nebel sinkend
Hasche deine Feengestalt… fühlbar!

Wehst im Rausche an meiner Haut
doch nur ein Hauch meiner Sehnsucht

Es war die einsame Stunde damals
Die ich erlebte…
Lebte
Nein… träumte

Ich harrte
Ich erwachte
Du bist da
Nah…

05Sep17

Ich traute mich nicht

Ich sah sie
Schaute nach unten
Ich traute mich nicht

Ihre Augen…

Sie sah mich an
Schaute auf meinen Mund
Wartend…
…auf ein Wort von mir
Ich traute mich nicht

Von dieser Stund träumte ich
Von der wahrhaften Liebe
Doch…
Ich traute mich nicht

Bauchgefühl… Schweigen
Sie lächelt mich an
Herzrasen… Herzleiden
Gedanken auf meinen Lippen
Doch…
Ich traute mich nicht

Tränend ihr Gesicht
Wartend auf ein Wort
Unbeholfene Gestik
Ich…
Ich traute mich nicht

Sie ging einen Schritt zurück
Zaghaft ich einen vor
Ihre Tränen fließen
Wartend` auf ein Wort
Ich traute mich nicht

Nebel… Nebel umhüllt uns
Niemand schaut zu
Kein Gelächter
…ein Schritt näher

Sekunden werden Stunden
Starr steht die Zeit
Zart… unsere Blicke
Ich traute mich nicht

Sie wendet sich... bleiend`
Im Raffer entflieht sie mir
Ein Blick zurück
Ich… ich traute mich nicht

07Okt16

Fassadensturz

Sie liebten sich
Von Herzen innig

Es fehlte nur noch
Eins zum Glück...

Einem Kind das Leben schenken
Ihr Fundament schien felsenfest

Die Jahreszeiten
Sie verflogen

Ihr Leben wurd` zum Alltagsmuss

Herzen auseinander brachen
Die Liebe starb
Im Alltagsstress

In Zwietracht flossen Kindheitstränen
Fassadenstrich übertünchtes Glück
Vergangenheit herbei ersehnen

Fassadensturz...
…Stück für Stück

Das Glück zerbarst
An Geltungssucht
Die Liebe
An verkehrtes Streben

Schützend Mauern
Stürzten ein
Des Daches Obhut
Gab's nicht mehr
Das Kind
Es trägt die tiefsten Narben

Der Herzen Zuflucht...

Ruinen- leer.

27Sept17

Ach, verführe mich

Spürst nicht dass ich nahe,
flüchte vor deiner Wärme?

Dass es mich füllt, mit Angst, mit Verlangen?
Unweigerlich mich zu verlieren deiner Gegenwart
Mich hemmt,
meiner Entfaltung Raum zu geben.

Ach was nimmst du meinen Atem,
kennst doch mein Wahres Ich,
meine Bedürfnisse nicht.

Schmachtend sehne ich deinen Berührungen.
Entfliehe deiner Leidenschaft.
Kann mich Deiner nicht entziehen.

Flüchte mich in Worte, versuche mich in Floskeln
Dein Kirschmund, so lockend.

Ach wie verwirrend meine Worte, meine Gedanken.

Bin Müde,
satt des Verlangens,
des Dürstens nach meiner Lust,
deiner lüsternen, weichen Haut.

Entfliehe meinem Traum,
dich zu erobern, dich zu füllen. mich zu besänftigen,
jene Lust zu entfalten die alles spricht,
ach, verführe mich nicht.

29Sept17

Welch Wunschbild

Ich sah Sie, jenes Wesen
Auf des Hügels sanft…
…wehend, schimmernd Haar

Rauschend wiegt das Gras…
…umschmeichelt ihre Waden

Engelgleiches Angesicht

Sonne…
…flutet ihren Leib

Azurne Tiefe
Welch` kristallner Blick…
…zieht es in ihrem Banne mich

Magie…
…umhüllt die Zeit

Sinnlich berauschend…
…jener Moment
Wahr oder Traum?
Wach oder schlaf ich…
…verzaubert sie meine Sinne

Tausend und eine Nacht…
…mit Dir
Eine betörende Illusion…
…du Oase der Begierde
Doch…
…nur ein Traum

08Okt17

Zärtlichkeiten

Wärme in deinen Augen
lächelnd nimmst du meine Hand
Führst mich ins Träumeland
ins Land der Zärtlichkeiten
Willst…
…mein Unschuld rauben.

Ein Hauch berührend deiner Lippen
Wie Seide trennt uns jener Kuss
spür kein Drängen…
…nicht ein Muss
Erforsche deinen sinnlich` Mund
als würd ich süßen Nektar trinken

Verfalle deiner streichelnd` Hand
Welch wohlig Schauer auf meiner Haut
Dein Fordern ist’s, der meine Sinne raubt
Der meine Hand…
auf Reisen schickt
…in ein unentdecktes Land

Heiß glüht meine Erregung
Spüre Haut an Haut, der Feuer Sinne
Verschmelzen zu Erde und Himmel
Fiebernd, glühend der Erfüllung nah
so gleiten wir in der Ekstase …Schlund

Sanft streif ich deine Wangen
Meine Hitze vergeht umschlungen
Spüre deinen schlafend` Atem
Berauscht, schmiegend, glücklich
…in deinen Armen

Nacht

Nacht ist’s, oh ängstlich Dunkel
wer wärmt mein eisig` Leib
zerstäubt mein Unbehagen denken
gibt mir Wärme in der Einsamkeit?

Vergeude hier im trüben Schein
die Stille meiner Zwietracht
soll’s denn nicht für mich auch sein
Das meine Seele wieder lacht?

Verweil` schon lang in Dämmerruh
im Schatten meiner selbst
im trüben Wachen in der Früh
oh arge Stille, die du mich quälst.

Lässt erkalten mein suchend Herz
aus jenem einst die Lieb’ entsprang
so fließt er still, mein Seelenschmerz
was bleibt, ein ewig` Drang

Die Zwietracht eines jenen ist’s
…was die Seel` betrübt
was ein jeder in sich birgt…
Sehnsucht, dass auch er geliebt?

29Okt17

Träumend Sehnsucht

Wenn tränend Träume mich erwecken
aus meinem Traumland mich entreißt
wenn Tränen unaufhörlich rinnen
Die Einsamkeit so arg zerreißt
Ist’s nur ein bittres Flehen
Ein Weinen um mich selbst
…stumm und leis…

Warum entflieht die Sehnsucht nicht?
Nach samten weichen Lippen…
Warum nur ist der Mensch erpicht…
Wenn er doch Seelenschmerz erlitten?

Doch spür` ich jenes Sehnen
Auch spür` ich ihren Mund
Wie im Taumel wir uns lieben
Im Dasein…
…tiefsten Grund

Leis schwindet sie im Nebelmorgen
Entflieht im sanften Dämmer
Enteilt…
…meiner süßen Illusion
Der Tag vergeht so rastlos
So sehne ich die Stund` der Träumer
Erwart ich dich…
…im nächtlich` Mond

14Nov17

Was bedeutet es nur

Was bedeutet es nur
Ist es Liebe
…Dich zu vermissen?
Was bedeutet es nur
Ist es deine Nähe?

Was bedeutet es nur
Ist es Liebe
…Dir nicht zu entfliehen?
Was bedeutet es nur
Dieses Bleiben?

Was bedeutet es nur
Ist es Liebe
…nur an dich zu denken?
Was bedeutet es nur
Dass mein Herz so schlägt?

Was bedeutet es nur
Ist es Liebe
…Mich geborgen zu fühlen?
Was bedeutet es nur
Das ich mich wohl fühl`

Was bedeutet es nur
Ist es Liebe
…Mich nach Deinen Lippen zu sehnen?
Was bedeutet es nur
Das ich danach schmachte?

Was bedeutet es nur
…Deine Sinnlichkeit zu leben?
Was bedeutet es nur
Dich zu erfüllen/füllen?

Was bedeutet es nur?
Es ist Liebe!

Wir können uns allem entziehen…
…nur der Liebe nicht

17Nov17

Träumende Sehnsucht

Wenn sehnend’ Träume mich erwecken
aus meinem Traumland mich entreißt
Wenn Tränen unaufhörlich rinnen
wenn Liebe mich so arg zerreißt
ist’s, als würd ich in mir Brennen.

Warum entfliehen Träume nur?
Kann ich sie nicht halten?
Warum nur spür ich jenes Sehnen?
Als würd die Seel’, vom Herz sich spalten

Entfliehst im sanften Morgendämmer
Enteilst der süßen Illusion.
Ach Tag vergehst’ so rastlos

Sehnend’ nach der Stund’ der Träumer
Erwart ich dich im nächtlich’ Mond

August 2011

Erinnerungen einer Nacht

Blicke treffen
Blicke wenden
Hände fühlen
nah entfernt
Ruhiger Atem
Stille spüren
Wohlgeborgen wir.

Scheues fordern
zarter Küsse
Blicke flüstern
Leidenschaft
Geborgenheit
ist unsre Nähe
Stille Zeit im Wir.

Stunden bleiben
Ewigkeit
Die Weltenuhr
steht starr
Fallen lassen
Sanftheit leben
Unendlichkeit
im wir.

Oktober 2012